Bei diesen Verhältnissen fiel es mir nicht leicht auf ein paar Abfahrten zu verzichten um einige Fotos zu machen, aber das gehört wohl zum Job.
Ob beim Rafting auf der Simme, oder beim Canyoning ein paar Kilometer Flussaufwärts, die Wassertemperatur ist weit weg vom Wohlfühlbereich.
Lange genug zu warten bis die Sonne den Eisfall beschien und auszusteigen bevor uns die Zapfen um die Ohren flogen, war wohl mehr Glück als Timing.
Wasser in seiner vielleicht schönsten Form. Und erst die Vergänglichkeit – wie ein Traum.
Wenige Zeit nach dieser Aufnahme, stürzte der grosse Ausstiegszapfen der Route über unseren Köpfen ins Tal. Was für uns zu einem verfrühten Besuch im Kaffe führte.
Mit den Elementen zu spielen, ohne eine Sekunde den Respekt vor ihnen zu verlieren, dass ist die grosse Herausforderung.
Als Seppi Strohmeier uns die Wasserfälle für das Shooting zeigte, hielt ich es noch für einen schlechten Witz. Dass er das Ganze für uns drei Mal befuhr, finde ich immer noch unglaublich.