Am morgen um 4 Uhr aufzustehen gehört nicht gerade zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Zum Glück revanchiert sich die Natur mit atemberaubenden Schauspielen.
Oft sind es die kurzen Momente, welche unvergänglich in Erinnerung bleiben, wie dieser Sonnenaufgang über dem Aletschgletscher.
Es gibt sie noch, die Gegenden wo sich niemand etwas unter dem Wort Lichtverschmutzung vorstellen kann.
Dani Arnold und Ralf Weber im Zustieg zu einer Erstbegehung an einem namenlosen Gipfel. Zu meinen Vorlieben gehört es an Orte zu gehen, die abseits der üblichen Routen liegen.
Wenn man Berge wie diesen sieht, stellt sich die Frage nach dem „warum“ nicht. Man muss einfach hinauf.
900m Eis unter den Füssen zu haben ist für mich noch immer schwer vorstellbar. Grund genug zu hoffen, dass der Aletschgletscher nicht zu sehr schwindet.
Dass Sonne gleich Wärme ist weiss eigentlich jeder. An diesem Morgen wurde es uns einmal mehr eindrücklich vor Augen geführt.
Im letzten Licht präsentierte sich uns der Fitz Roy von unserem Biwak aus. Mit dem Sonnenuntergang kam die Kälte. -25°C – Gute Nacht!
Das Bergführen ist meine zweite Tätigkeit. Einem Gast einen lang gehegten Traum erfüllen zu dürfen, gehört dabei zu den befriedigensten Momenten.
Das Leben als Alpinfotograf ist vielleicht nicht immer das Einfachste, aber für mich auf jeden Fall das Schönste.